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Es tut weh
Es tut weh,
einen Menschen in der Position zu sehen,
in der man sich selbst
sonst meistens befand
- in der vermeintlich schwächeren.
Es tut weh,
einem Menschen
ins Wort zu fallen,
der doch mehr zu sagen hat
als man selbst.
Es tut weh,
einem Menschen den Kontakt
zu untersagen,
weil man selbst
nicht in der Lage ist,
soviel zu geben, wie man möchte
- und wie sein Gegenüber es verdient.
Es tut weh,
den Gefühlen Ausdruck zu verleihen,
wenn sein Gegenüber
sie doch wieder
falsch interpretiert.
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