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Morgens
Seit einem halben Jahr nun schon das selbe Spiel:
Mein Wecker klingelt,
ich reibe mir den Traum aus den Augen,
streiche mir den Schweiss von der Stirn
und die Haare aus dem Gesicht.
Ich gehe ins Bad,
das grelle Licht blendet in den Augen,
ich spüre Schmerzen unter der Stirn,
putze meine Zähne.
Ich springe unter die Dusche,
versuche dieses Bild von mir zu waschen,
versuche mich zu lösen von Deinem Blick.
Ich starre in den Spiegel,
sehe ein trübes Lächeln,
verspüre Schmerzen in meinem Herz.
Ich fühle mich hilflos dabei,
morgens zur Arbeit zu gehen -
und Du bist nicht mehr da.
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